Rückblick auf die Arbeit 2012-2014

2012            

....musste der neue Vorstand erst mal Arbeitsstrukturen entwickeln und einen Überblick über seine Aufgaben gewinnen. 

Wie auch in den folgenden Jahren beschäftigte der Amphibienschutz uns mit Vor- und Nachbereitungen mehrere Monate.  Für die Einlagerung des Materials (Schutzzäune, Stützen, Klammern) suchten wir besser gelegene Lager.

Für eine Vielzahl von Anfragen waren Maßstäbe entwickeln, wie wir Stellung nehmen sollten insbesondere zu Windkraft- und Biogasanlagen, zu landschaftszehrenden Freizeitprojekten und zu Entwicklungsmaßnahmen des ländlichen Raums.

Wir inspizierten  unsere  eigenen und gepachteten Pflegeflächen und legten dort Hand an.

Wir nahmen Verbindung auf zu Partnern in Initiativen, Arbeitskreisen und zu Fachbehörden.

2013

... stellten wir uns ein  Jahresthema:  „Schutz unsere Trinkwassers“. Auf der Mitgliederversammlung beschäftigten wir uns mit den französische Erfahrungen um die privatisierte Wasserversorgung.

Auf unsere Einladung hin stellten kommunale Versorger und das Wasserwirtschaftsamt  die Trinkwassersituation in Südmittelfranken dar. (Veranstaltung in Alesheim)

Wenigstens teilweise konnten wir die Fällung großer Parkbäume verhindern, die vom Eichenprozessionsspinner befallen waren. Dies war der Anstoß, darüber zu informieren, welche Ursachen diese Tierinvasionen haben und welche unerwünschten Auswirkungen die dauerhafte chemische Bekämpfung dieses Plagegeistes hat.(Vortrag und Präsentation in Pleinfeld)

Bei Markt Berolzheim führten wir durch das Naturschutzgebiet Buchleite und das Naturwaldreservat Goppelt.

In der zweiten 2.Jahreshälfte wurden unsere Kräfte weitgehend aufgesogen durch den Kampf gegen den überdimensionierten Steinabbau im Naturpark Altmühltal (darüber hat die Presse ja ausführlich berichtet). Wir waren durch Auswertung des Gerichtsurteils zu den Steinbrüchen am Hohlbeerbuck nicht ganz unvorbereitet in diesem Konflikt. Unser Vorgänger Erhard Bendig hatte hier viel Energie investiert.

2014

... ging es weiter darum, ein Maß für einen naturverträglichen Steinabbau zu finden.

In einer Exkursion verdeutlichten wir zum Beispiel, in welchem Umfang die Regionalplanung  die Wanderwege Übermatzhofen-Hermannstein-Bärenau bedrohte. 

Es tat sich eine weitere „Baustelle“ auf: Straßenausbau in der Naturparkschutzzone  Anlautertal unterhalb der Ruine Bechthal.

Viel beachtet wurde unsere Ausstellung über Schmetterlinge in der Schalterhalle der Sparkasse Gunzenhausen, die Prof.Dr. Peter Miotk mit einem faszinierendem Einführungsvortrag einleitete.

Die Treuchtlinger Schulklasse 8-ah griff mit Schwung auf dem BN-Grundstück im Schambachried in die Landschaftspflege ein. Die Kontakte hatte Klaus Fackler hergestellt, Mitarbeiter des Landschaftspflegeverbandes, Bürgermeister und BN-Mitglied.

Qualitätsamphibienschutzzaun
Die Kindergruppe beteiligt sich jährlich am Ampibienschutz
Zahlreiche Anträge aus der Region zu Windkraftanlagen
Suchen und finden - die Freuden der Naturschutzvorstände
Sonnentau
Dachsbaufelsen
Vortrag Prof. Dr. Miotk zur Schmetterlingsausstellung
2014 - die Schulklasse 8aH hilft kräftig mit bei der Pflege des Schambachrieds